Was ist das Evangelium?
Das Evangelium ist die Gute Nachricht, was Gott für dein ewiges Glück tat und wie du dieses Glück bekommst.
1. Dein Schöpfer sieht dich
Diese Gute Nachricht fängt damit an, dass du gesehen wirst. Die ultimative Realität ist kein kaltes Universum, sondern ein personaler Schöpfer, der dich gemacht hat, dich kennt und sieht und vor dessen Angesicht du dein Leben lebst.
Er hat dich für ein ewiges Leben in seiner Gegenwart geschaffen, einem Ort ungetrübter Freude an Gott und seiner Geschichte mit der Welt. So ist Gottes Plan für uns Menschen.
2. Es ist nicht alles in Ordnung
Das Evangelium ist auch die Gute Nachricht, dass all das Chaos, das Leid und die Ungerechtigkeit dieser Welt nicht gut oder normal sind, sondern ein Problem. Gott, die ultimative Realität, ist gerecht, gut und vollkommen.
Wenn wir ehrlich sind, dann sind auch wir schuldig: Weil wir andere Menschen für Dinge verurteilen, die wir selbst auch machen, ist die Ungerechtigkeit nicht nur dort draußen, sondern wir sind selbst Teil des Problems. Dazu gehört auch, dass wir nicht voller Dankbarkeit und Respekt gegenüber unserem Schöpfer, sondern selbstbestimmt leben wollen: Wir wollen nicht, dass Gott uns sagt, was gut und richtig und was falsch und zerstörerisch ist.
Ursprünglich war die Welt nicht so, sondern Gott hatte sie sehr gut gemacht: Ohne Leid, Tod oder Ungerechtigkeit. Und er wird sie wieder zu diesem Ort machen.
3. Gott ist die Lösung
Er ist vollkommen gut, gerecht und ewig, wir sind unvollkommen, ungerecht und begrenzt. Wir können nichts zur Lösung beitragen, denn wir sind selbst Teil des Problems. So wie wir sind, haben wir mit unserer Schuld keinen Platz in der von Gott wiederhergestellten Welt.
Aber das ist das Evangelium: Gott selbst löst dieses Problem auf eine Weise, dass er weiterhin gerecht und gleichzeitig gut ist:
- Er, der Schöpfer, wurde Teil der Schöpfung. Er, Jesus, wurde wirklich Mensch - das feiern wir jedes Jahr zu Weihnachten - und blieb dabei doch ganz Gott.
- Als Mensch lebte er ein vollkommen gerechtes Leben, um am Ende ungerechterweise am Kreuz ermordet zu werden - daran gedenken wir jedes Jahr am Karfreitag. Aber es war kein sinnloser Tod, sondern Gott trug dort an unserer Stelle die Strafe und Trennung, in der wir wegen unser Ungerechtigkeit leben. Jesus bekam, was wir verdient haben - Tod -, damit wir bekommen, was Jesus gehört: Ewiges Leben.
- Weil Gott gerecht ist, konnte der Tod Jesus nicht festhalten, sondern er wurde am dritten Tag von den Toten auferweckt - das feiern wir jedes Jahr am Ostersonntag. Für den Schöpfer des Universums ist die Überwindung des Todes eine Kleinigkeit.
4. Wie reagierst du?
Das Evangelium ist Gottes Zusage, dass er dich gerettet hat. Diese Zusage gilt dir, wenn du auf Gottes Handeln in Jesus Christus vertraust.
Dann wird Gott dir ein neues Leben geben, das sich darin zeigt, dass du von deiner Undankbarkeit und Rebellion gegen Gott umkehren wirst. Gott verspricht dir, dass sein Geist in dir leben und dich verändern wird.
Du wirst gerecht vor Gott stehen, weil all deine Schuld bezahlt und deine Scham bedeckt ist. Durch Gottes Geist wirst du immer wieder aufstehen und weitermachen - auch durch all die dunklen Zeiten des Lebens. Du hast die Zusage einer Auferstehung, eines ewigen Lebens in Gottes Familie. Du hast das Versprechen, dass jede Träne getrocknet, jedes Unrecht bestraft und jede Unvollkommenheit beseitigt wird.
Gott fordert dich heute auf, deine Hoffnung ganz auf Jesus zu setzen und ihm nachzufolgen - dein Leben lang bis in eine herrliche Ewigkeit. Rede jetzt zu ihm - das nennt man “Beten” - oder such dir einen Christen, der dir deine offenen Fragen beantworten kann.
5. Jetzt geht es los
Wenn du dein Vertrauen auf Jesus gesetzt hast, dann bist du noch nicht am Ziel angekommen, sondern du stehst erst am Anfang der Reise: Ein Leben zu Gottes Ehre.
Dafür hat Gott zwei große Aufträge für uns: Da ist zum Einen der Missionsauftrag, allen Menschen die Gute Nachricht zu sagen, sie zu taufen und zu lehren, wie ein Leben nach Gottes Plan aussieht. Zum Anderen ist da noch der Schöpfungsauftrag, die Erde zu kultivieren und sie zu füllen.
Beides können wir nur in Gemeinschaft und Beziehung mit anderen Menschen machen. Daher leben Gottes Kinder in Gemeinschaft miteinander in einer lokalen Gemeinde und ihr Glaube ist nicht nur Privatsache, sondern hat Auswirkung auf ihre Familien und wie sie in der Gesellschaft leben.
Finde eine Gemeinde, in der das Evangelium von Jesus Christus klar verkündet wird und Gottes Wort einen hohen Stellenwert hat. Du bist bei uns herzlich willkommen, aber wir sind da nicht die einzige Option.